Bayreuther Festspiele

<p>Petra Lang</p>

Petra Lang

<p>Petra Lang</p> <b>Petra Lang als Brangäne</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Christoph Marthaler 2005 – )

Petra Lang

Petra Lang studierte nach einem abgeschlossenen Violinstudium Gesang bei Gertie Charlent und Ingrid Bjoner. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Hans Hotter, Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier und studierte ihre Wagner-Partien auch mit Astrid Varnay. Aktuell arbeitet sie mit dem italienischen Tenor Angelo Loforese.

Nach Anfängen im lyrischen Mezzo-Fach entwickelte sie sich zur gefragten Darstellerin von Wagners Brangäne, Kundry, Venus, Sieglinde, Ortrud, Bartóks Judith, Bergs Marie, Berlioz' Cassandre, Strauss’ Ariadne und als Interpretin des Vokalwerks Gustav Mahlers. Seit ihrem Wechsel ins dramatische Sopranfach 2012 sang sie die Partie der Brünnhilde zunächst konzertant in Die Walküre in Berlin, Luzern, Bukarest, Siegfried in Stuttgart sowie Götterdämmerung in Bamberg, Luzern, Bukarest und Berlin und erstmals szenisch an der  Opéra National de Paris unter der Leitung von Philippe Jordan. Ihren grossen Durchbruch als Brünnhilde feierte sie 2013/2014 mit ihren international gefeierten Auftritten in allen drei Ring Opern in der Neuinszenierung von Dieter Dorn am Grand Théâtre de Genève. Ein Erfolg, den sie erst kürzlich in Budapest unter Adam Fischer wiederholen konnte.

Die gebürtige Frankfurterin singt mit den großen europäischen und amerikanischen Orchestern und an den renommierten Opernhäusern diesseits und jenseits des Atlantiks unter dem Dirigat von Claudio Abbado, Gerd Albrecht, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, M.W. Chung, Andrew Davis, Colin Davis, Christoph von Dohnany, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Ivan Fischer, Bernhard Haitink, Daniel Harding, Eliahu Inbal, Marek Janowski, Armin Jordan, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Riccardo Muti, Kent Nagano, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Jukka-Pekka Saraste, Wolfgang Sawallisch, Leif Segerstam, Simon Rattle, Donald Runnicles, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Silvio Varviso, Simone Young.

Sie sang bei den Festspielen von Salzburg, Bregenz, Edinburgh, 2005/06 die Brangäne und 2011/2013 die Ortrud in Bayreuth. 2009 erschien die Einspielung von Wagners Lohengrin mit dem WDR-Sinfonie-Orchester unter Semyon Bychkov.

Der Mitschnitt von Konzerten von Berlioz' Les Troyens unter Colin Davis und dem London Symphony Orchestra mit Petra Lang als Cassandre wurde 2002 mit Grammy Awards für die beste Einspielung und die beste Interpretation ausgezeichnet, erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Oper) und den Classical Brit Awards Critics' Choice sowie den Orphée d'Or der Académie du Disque Lyrique.

Die Sängerin gab Liederabende in Amsterdam (Concertgebouw), Brüssel, Darmstadt, Dortmund, Dresden (Semperoper), Edinburgh, Feldkirch (Schubertiade), Genf (Victoria Hall Grand Theatre), Gent,  London (Wigmorehall), Mailand (Scala), Mainz, München, New York (Carnegie-Weill-Hall), Paris und Wiesbaden mit den Pianisten Adrian Baianu, Malcolm Martineau, Carmen Piazzini, Maurizio Pollini, Wolfram Rieger, Charles Spencer und Einar Steen-Nøkleberg.



Stimmlage:
Mezzosopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2014 Lohengrin Ortrud
2013 Lohengrin Ortrud
2011 Lohengrin Ortrud
2006 Tristan und Isolde Brangäne
2005 Tristan und Isolde Brangäne



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