Bayreuther Festspiele

<p>Georg Zeppenfeld</p>

Georg Zeppenfeld

<p>Georg Zeppenfeld</p> <p><strong>Georg Zeppenfeld als König Heinrich. </strong>Lohengrin (Inszenierung von Hans Neuenfels 2010)</p>

Georg Zeppenfeld

Georg Zeppenfeld studierte im Anschluß an eine Lehramtsausbildung in Musik und Germanistik Konzert- und Operngesang an den Musikhochschulen in Detmold und Köln, abschließend bei KS Prof. Hans Sotin. Nach ersten Bühnenjahren in Münster (1997 - 1999) und Bonn (1999 - 2001) engagierte ihn die Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper), die fortan seine künstlerische Heimat wurde.

Unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Kent Nagano, Peter Schneider und Marcello Viotti konnte er sich ein breites Repertoire von Baßpartien unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen erarbeiten. Dazu zählen Mozarts Sarastro, Komtur, Figaro, Bartolo und Don Alfonso ebenso, wie Verdis Pater Guardiano (La Forza del Destino), Sparafucile (Rigoletto), Zaccaria (Nabucco), Banco (Macbeth) und Philipp II (Don Carlo), Mussorgskis Pimen (Boris Godunow) und Richard Wagners Fasolt (Das Rheingold), Landgraf Herrmann (Tannhäuser), König Marke (Tristan und Isolde) und Gurnemanz (Parsifal).

Zahlreiche Gastspiele führten ihn in die Musikmetropolen Europas, darunter Hamburg, Berlin und München, Stockholm, Prag, Wien, Mailand, Rom, Madrid, Barcelona und Paris. Am Grand Théâtre in Genf debütierte er 2008 als König Heinrich (Lohengrin) unter der Leitung von Leif Segerstam. Seit 2002 war er wiederholt in Liederabenden, Konzerten und Opernproduktionen der Salzburger Festspiele zu erleben. 2005 sang er in einer Neuproduktion der Zauberflöte unter der Leitung von Claudio Abbado im Festspielhaus Baden-Baden den Sarastro, eine Partie, mit der er 2007 in San Francisco ein erfolgreiches USA - Debüt feierte und die ihn 2009 auch an die Metropolitan Opera New York und 2011 an die Wiener Staatsoper führen wird. Im August 2009 sang er in Glyndebourne Marke/Tristan und Isolde.

Neben seinen Bühnenengagements entfaltet Georg Zeppenfeld eine rege internationale Konzerttätigkeit, deren Schwerpunkt die Werke von J.S. Bach, G.F. Händel, J. Haydn, W.A. Mozart, L. van Beethoven, sowie die großen spätromantischen Oratorien bilden. Zurückliegende Engagements beinhalten u.a. Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann, dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, dem Orchestre National de France und der Filarmonica alla Scala unter Kurt Masur. Er ist außerdem regelmäßig als Gast der renommiertesten europäischen Musikfestivals zu erleben.

Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren das künstlerische Schaffen Georg Zeppenfelds, darunter das von “Arte” aus der Dresdener Semperoper live übertragene und als DVD veröffentlichte Verdi - Requiem unter der Leitung von Daniele Gatti zum 60. Gedenktag der Zerstörung Dresdens. CD - Einspielungen entstanden für Deutsche Grammophon, Deutsche Harmonia Mundi, Oehms Classics u.a., Rundfunk- und Fernsehproduktionen beim Westdeutschen, Mitteldeutschen, Norddeutschen und Bayerischen Rundfunk, Deutschlandfunk, ORF, 3-sat, Arte, R.T. Svizzera Italiana, Radio France u.a.

 



Stimmlage:
Bass

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2011 Die Meistersinger von Nürnberg Veit Pogner, Goldschmied
2011 Lohengrin Heinrich der Vogler
2010 Lohengrin Heinrich der Vogler



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