Jan Philipp Gloger wurde 1981 in Hagen geboren. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Gießen bei Heiner Goebbels und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Während des Studiums hospitierte er bei Johan Simons an den Münchner Kammerspielen und war Assistent der Gruppe Rimini Protokoll am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Außerdem entstanden Hörspiele und Bühnenmusiken. Studienprojekte waren auf der Ruhrtriennale, bei den Frankfurter Positionen und beim Körber-Studio Junge Regie am Thalia Theater in Hamburg zu sehen.
Seit 2007 arbeitet er als Schauspielregisseur unter anderem am Theater Augsburg, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspiel Essen, am Staatstheater Mainz, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Bayerischen Staatsschauspiel in München, wo unter der Intendanz von Dieter Dorn fünf Inszenierungen entstanden.
Arbeitsschwerpunkte liegen auf Klassikern wie Shakespeares Viel Lärm um Nichts am Bayerischen Staatsschauspiel sowie Uraufführungen wie zuletzt Das Ding von Philipp Löhle am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Seine Inszenierungen waren auf diversen Festivals wie dem Heidelberger Stückemarkt, den Bayerischen Theatertagen (2008 Regiepreis für Goethes Clavigo), den Ruhrfestspielen Recklinghausen und den Mülheimer Theatertagen zu sehen.
Mit Mozarts Le nozze di Figaro inszenierte er am Theater Augsburg 2010 seine erste Oper, 2011 folgte Alcina von Georg Friedrich Händel an der Semperoper in Dresden, 2013 inszeniert Jan Philipp Gloger Mozarts Idomeneo an der Oper Frankfurt.
Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Jan Philipp Gloger Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz. Die dort entstandene Inszenierung von Elfriede Jelineks Winterreise war für die Auswahl zum Berliner Theatertreffen 2012 nominiert.
| Jahr | Werk | Funktion/Rolle |
| 2013 | Der fliegende Holländer | Regie |
| 2012 | Der fliegende Holländer | Regie |