Bayreuther Festspiele

<p>Wilhelm Schwinghammer Porträt</p>

Wilhelm Schwinghammer Porträt

Wilhelm Schwinghammer

Der 1977 im bayerischen Vilsbiburg geborene Bassist begann seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, wo er im weltberühmten Chor mitwirkte. An der Universität der Künste Berlin studierte er anschließend bei Harald Stamm Gesang. Meisterkurse unter anderem bei Kurt Moll und Marjana Lipovsek rundeten seine Ausbildung ab. Er war Finalist beim 33. Deutschen Bundeswettbewerb in Berlin 2004 und gewann beim ARD Musikwettbewerb 2009 in München im Fach Gesang den 2. Preis und den Publikumspreis.

Im Rahmen des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper (2003) sang er unter anderem in Giulio Cesare, Die Zauberflöte, La Traviata, Zar und Zimmermann, Die Meistersinger von Nürnberg und Eugen Onegin. Bei der Wiederaufnahme der Parsifal-Inszenierung von Robert Wilson sowie in John Neumeiers Jubiläumsballett (2004) wirkte Wilhelm Schwinghammer als Bassist ebenfalls mit. In der Spielzeit 2005/06 kamen weitere Rollen hinzu, so in Tristan und Isolde (Steuermann), Tosca (Angelotti), Alcina (Melisso), Le Fille du Régiment (Korporal) sowie in Tre Sestri (Kulygin).

Bei der Eröffnungspremiere der Jubiläumsspielzeit des Theaters der Landeshauptstadt Kiel, die live im Radio übertragen wurde, sang Wilhelm Schwinghammer den Rocco (Fidelio), am Landestheater Flensburg den Sarastro in der Premiere von Die Zauberflöte, ebenso an der Hamburgischen Staatsoper die Bass-Partie im John Neumeier-Ballett Weihnachtoratorium. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen (2005) folgte an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazón mit der Partie des jungen Dr. Grenvil in La Traviata.

Mit Beginn der Spielzeit 2006/07 wurde Wilhelm Schwinghammer ins Ensemble der Hamburgischen Staatsoper übernommen: Zu seinem Repertoire gehören seitdem unter anderem die Partien des Leporello (Don Giovanni), Colline (La Bohème), Il re (Aida), Sarastro (Die Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro). Eremit (Der Freischütz) Lodovico (Otello), Don Basilio (Il Barbiere di Siviglia), Sparafucile (Rigoletto) Theseus in Brittens (A Midsummer Night's Dream) und Pietro (Simon Boccanegra).

2011 kehrte Wilhelm Schwinghammer zu den Osterfestspielen für die Salome unter Sir Simon Rattle (Insz.: Stefan Herheim) nach Salzburg zurück – konzertante Aufführungen fanden zuvor in der Berliner Philharmonie statt. 2012 sang er im konzertanten Wagner-Zyklus des RSB Berlin unter Marek Janowski im Tannhäuser den Biterolf (incl. CD- Aufnahme). In Hamburg wird er 2012/2013 u.a. als Figaro, Frank (Die Fledermaus), Sarastro, Daland, Leporello und Titurel.

Wilhelm Schwinghammer arbeitet im Opern- wie Konzertbereich mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Nicola Luisotti, Peter Schneider, Stefan Soltesz, Manfred Honeck, Gerd Albrecht, Sir Neville Marriner, Helmuth Rilling, Marc Minkowski, Hans-Christoph Rademann u.a.



Stimmlage:
Bass

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2013 Lohengrin Heinrich der Vogler
2012 Lohengrin Heinrich der Vogler



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