Bayreuther Festspiele

<p><strong>Kirill Petrenko </strong><br />© Wilfried Hösl</p>

Kirill Petrenko
© Wilfried Hösl

Kirill Petrenko

Kirill Petrenko wurde 1972 in Omsk geboren und studierte dort an der Musikfachschule Klavier. Mit 11 Jahren trat er als Pianist zum ersten Mal mit dem dortigen Symphonieorchester öffentlich auf. 1990 übersiedelte die Familie (Vater Geiger, Mutter Musikwissenschaftlerin) nach Vorarlberg, wo der Vater eine Stelle als Orchestermusiker und Musiklehrer annahm. Petrenko studierte zuerst weiter in Feldkirch und dann Dirigieren in der Klasse von Uroš Lajovic an der Musikuniversität in Wien, wo er im Juni 1997 abschloss. Ein erstes Engagement führte ihn ab Herbst 1997 als Assistent und Kapellmeister an die Wiener Volksoper.

1999 bis 2002 war Kirill Petrenko Generalmusikdirektor am Theater in Meinigen. Internationales Aufsehen erregte er 2001 mit dem Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Christine Mielitz und in der Ausstattung von Alfred Hrdlicka.

Von 2002 bis 2007 war Kirill Petrenko Generalmusikdirektor an der Komischen Oper Berlin.

Parallel zu seinen Positionen in Meiningen und Berlin entwickelte sich bereits sehr rasch seine internationale Karriere. Wichtige Debüts waren unter anderem 2000: Maggio Musicale Fiorentino, 2001: Wiener Staatsoper und Semperoper Dresden; 2003: Gran Teatre de Liceu, Opéra National de Paris, Royal Opera House Covent Garden, Bayerische Staatsoper und Metropolitan Opera New York; 2005: Oper Frankfurt. Von 2006 bis 2008 schuf er gemeinsam mit Peter Stein den Zyklus der Puschkin-Opern in Lyon. 2010 folgte dort Tristan und Isolde, ebenso wie im gleichen Jahr bei der Ruhrtriennale.

Nach seinem Abschied von der Komischen Oper im Juli 2007 wirkt Kirill Petrenko als Gastdirgent. Zu den wichtigsten Stationen gehörten Auftritte an der Met in New York, im Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper und am Theater an der Wien, wo er 2004 erstmals auftrat. 2009 folgte an der Bayerische Staatsoper die Neuproduktion Jenůfa und an der Oper Frankfurt Pfitzners Palestrina.

Zu den wichtigsten Orchestern, die Kirill Petrenko bisher leitete, gehören die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Bayerische Staatsorchester, das Orchester des WDR Köln, die Hamburger Philharmoniker und das NDR Sinfonieorchester Hamburg, das Museum Orchester Frankfurt, das Radio-Symphonieorchester Wien, die Wiener Symphoniker, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Oslo Philharmonic Orchestra, das Israel Philharmonic Orchestra, das Orchestra Accademia Santa Cecilia Rom, das Israel Philharmonic Orchestra oder das Concertgebouw Orchestra Amsterdam. Außerdem leitete Kirill Petrenko Konzerte bei den Salzburger und den Bregenzer Festspielen.

Seit dem 1. September 2013 ist Kirill Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, wo er in der vergangen Saison die Neuproduktionen Frau ohne Schatten, La Clemenza di Tito und Die Soldaten leitete, sowie die Wiederaufnahmen von Tosca, Eugen Onegin, Boris Godunov und Rosenkavalier.

 



Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2014 Götterdämmerung Musikalische Leitung
2014 Siegfried Musikalische Leitung
2014 Die Walküre Musikalische Leitung
2014 Das Rheingold Musikalische Leitung
2013 Götterdämmerung Musikalische Leitung
2013 Siegfried Musikalische Leitung
2013 Die Walküre Musikalische Leitung
2013 Das Rheingold Musikalische Leitung



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