Bayreuther Festspiele

<p>Claudia Mahnke</p>

Claudia Mahnke

Claudia Mahnke

Die deutsche Mezzosopranistin Claudia Mahnke erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, bei Prof. Heidi Petzold, und wirkte bereits während des Studiums an zahlreichen Hochschulproduktionen mit. Ebenso debütierte sie während des Studiums an den Städtischen Theatern Chemnitz als Hänsel und wurde daraufhin 1992 ins feste Engagement übernommen.

1994 gewann sie den 1. Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin sowie 1995 den 3. Preis beim Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb in Wien. Von 1996-2006 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Im August 2006 wurde Claudia Mahnke zur Kammersängerin der Staatsoper Stuttgart ernannt.

Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo sie bisher als Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), als Charlotte (Werther), als Bianca (Florentinische Tragödie), als Lucretia (The Rape of Lucretia), als Conception (L’heure espagnole), als Cherubino, als Silla (Palestrina), als Miranda (The Tempest/Ades), als Giovanna Seymour (Anna Bolena), als Giulietta (Les Contes d’ Hoffmann), als Judith (Blaubarts Burg), als Marguerite (La Damnation de Faust/Berlioz), als Brangäne (Tristan und Isolde) sowie als Waltraute (Götterdämmerung) zu hören war.

Neben ihrem festen Engagement entfaltet Claudia Mahnke eine umfangreiche Gastiertätigkeit und ist Gast großer internationaler Opernbühnen. 1998 debütierte sie als Komponist (Ariadne auf Naxos) an der Komischen Oper Berlin, eine Partie, mit der sie 2002 ein überaus erfolgreiches Debüt an der San Francisco Opera gab. 2004 folgte in San Francisco die Rolle der Dorabella (Così van tutte), sowie 2005/2006 Cherubino (Le Nozze di Figaro) und im Juni 2007 die Zerlina (Don Giovanni). An der Opéra National de Lyon debütierte sie 2001 als Dorabella, 2003 gefolgt von einem viel beachteten Debüt als Le Prince Charmant (Cendrillon) am Badischen Staatstheater Karlsruhe und einem Debüt als Octavian am Aalto-Theater Essen 2004, sowie an der Oper Köln 2010. 2011 sang sie bei der Ruhrtriennale die Brangäne (Tristan und Isolde), 2013 trat mit dieser Partie auch an der Houston Grand Opera auf. Weitere Gastengagements führten sie an die Bayerische Staatsoper München, an die Staatsoper Berlin, nach Seoul, Südkorea (mit der Deutschen Oper Berlin) und ans Teatro Real de Madrid (Adriano (Rienzi), 2012). Im Rahmen eines Gastspiels der Staatsoper Stuttgart beim Edinburgh Festival sang sie den Oberto in Alcina, einer Produktion, die auch auf DVD erschienen ist. Als Interpretin der Titelpartie in Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus konnte sie in Stuttgart und bei den Münchener Opernfestspielen 2005 einen ganz persönlichen Erfolg feiern. Auch diese Produktion ist auf DVD erschienen.

Neben ihren Aufgaben im Bühnenbereich entfaltet Claudia Mahnke eine intensive Konzerttätigkeit. Sie umfasst unter anderem Konzerte mit Bachs h-moll Messe und Pendereckis Credo und Rossinis Petite messe solennelle unter Leitung von Helmut Rilling, mit Beethovens Missa solemnis, Mahlers Kindertotenliedern, Mahlers 2. Sinfonie und Schönbergs Gurrelieder unter Leitung von Lothar Zagrosek, mit Mahlers Lied von der Erde bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, mit Verdis Requiem unter Leitung von Manfred Honeck sowie Nicola Luisotti mit Beethovens C-Dur Messe und Bruckners f-moll Messe unter Leitung von Fabio Luisi, sowie mit Haydns Paukenmesse und Mendelssohns Elias unter Leitung von Yun Märkl sowie unter Helmut Rilling. 2008 sang sie bei einer konzertanten Aufführung des 2. Aktes von Tristan und Isolde die Brangäne mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokyo unter Jiri Kout. Weitere Konzerte in Tokyo folgten: 2011 Das Lied von der Erde, 2014 konzertant beim Spring Festival Das Rheingold unter Marek Janowski (Fricka). 2011 debütierte sie mit Bruckners f-moll Messe unter Leitung von Herbert Blomstedt bei den Berliner Philharmonikern.

Das Magazin „Opernwelt“ wählte sie 1998 zur „Nachwuchssängerin des Jahres“ und nominierte sie 2004 mehrfach für die Partie des Simplicius als „Sängerin des Jahres“. Es liegen zahlreiche Einspielungen auf CD und DVD vor.

Bei den Bayreuther Festspielen debütierte sie 2013 als Fricka und Waltraute in Frank Castorfs Ring-Inszenierung. 2014 nimmt sie diese Partien wieder auf.



Stimmlage:
Mezzosopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2014 Götterdämmerung Waltraute
2014 Götterdämmerung 2. Norn
2014 Die Walküre Fricka
2014 Die Walküre Waltraute
2014 Das Rheingold Fricka
2013 Götterdämmerung Waltraute
2013 Götterdämmerung 2. Norn
2013 Die Walküre Fricka
2013 Die Walküre Waltraute
2013 Das Rheingold Fricka



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