Bayreuther Festspiele

<p>Axel Kober<br />© Enrico Nawrath</p>

Axel Kober
© Enrico Nawrath

<p>Axel Kober<br />© Enrico Nawrath</p> <p><strong>Axel Kober</strong><br />© Hans-Jörg Michel</p>

Axel Kober

Axel Kober, seit 2009 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, studierte Dirigieren bei Peter Falk und Günther Wich an der Hochschule für Musik Würzburg. Außerdem besuchte er eine zweijährige Meisterklasse für Liedbegleitung bei Irwin Gage an der Zürcher Musikhochschule.

Sein erstes Engagement führte ihn 1994 an das Staatstheater Schwerin. Von 1998 bis 2003 arbeitete er am Theater Dortmund, zuletzt als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors. 2003 wechselte er an das Nationaltheater Mannheim, wo er 2005/06 zum stellvertretenden Generalmusikdirektor und ein Jahr später zum kommissarischen Generalmusikdirektor ernannt wurde. In dieser Zeit erarbeitete er sich ein breites Opernrepertoire und dirigierte u.a. Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde, Parsifal und den Ring des Nibelungen von Richard Wagner, Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, Ariadne auf Naxos von Richard Strauss und Wozzeck von Alban Berg. Daneben war Axel Kober ständiger Gast an der Oper Leipzig, wo er 2003 mit Webers Freischütz debütierte. In der Spielzeit 2006/07 übernahm er dort die Neueinstudierung von Wagners Lohengrin, bevor er 2007 als Musikdirektor engagiert wurde und an der Seite von Riccardo Chailly die musikalische Leitung des Leipziger Opernhauses übernahm. Er eröffnete das renovierte Haus mit einer Neueinstudierung von Wagners Rienzi.

Er dirigierte zahlreiche Aufführungen, darunter Janáčeks Jenufa und eine Schönberg-Trilogie sowie Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und Tristan und Isolde, womit die Leipziger Oper beim Hongkong Arts Festival gastierte. Im Januar 2007 gab er sein Debüt beim Großen Konzert des Gewandhausorchesters, was zu jährlichen Folgeeinladungen führte. Gastspiele führten Kober auch an die Königliche Oper Kopenhagen und die Volksoper Wien. In Hamburg war er beim NDR Sinfonieorchester eingeladen und wird zum wiederholten Mal an der Hamburgische Staatsoper gastieren, diesmal mit Strauss‘ Ariadne auf Naxos. An der Deutschen Oper Berlin debütierte er 2009 mit Die Frau ohne Schatten.

Axel Kober begann seine erste Spielzeit 2009/10 als Generalmusikdirektor an der Deutschen Oper am Rhein mit den Premieren Peter Grimes (Britten), Die lustige Witwe (Lehár), Louise (Charpentier), Tristan und Isolde (Wagner) sowie Jörg Widmanns Oper Das Gesicht im Spiegel. Dem folgten die Neuproduktionen Dialogues des Carmélites (Poulenc), Così fan tutte (Mozart), Die Frau ohne Schatten (Strauss), mehrere Wiederaufnahmen und die Uraufführung von Helmut Oehrings Oper SehnSuchtMeer oder  vom Fliegenden Holländer.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ballettdirektor Martin Schläpfer und seinem Ensemble fand ihre Fortsetzung bei dem Ballettabend b.09 mit Brahms‘ Ein Deutsches Requiem und mit der Barockoper Castor et Pollux von Jean-Philippe Rameau, bei der Axel Kober erstmals das Spezialensemble der Neuen Düsseldorfer Hofmusik leitete. 2013/14 übernimmt er neu die musikalische Leitung des Ballettabends b.17 mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 7.

Neue Opernaufgaben stehen am eigenen Haus mit den Neuproduktionen von  Mozarts Die Zauberflöte und Wagners Lohengrin an, den Axel Kober sowohl mit den Düsseldorfer Symphonikern wie auch den Duisburger Philharmonikern einstudiert. Mit beiden Orchestern wird er auch Sinfoniekonzerte geben. Im Spielplanrepertoire der Deutschen Oper am Rhein dirigiert er u.a. die Strauss-Opern Elektra und Der Rosenkavalier, Mozarts Le nozze di Figaro sowie Loriots Ring an einem Abend. 2013 leitete er in Basel eine Neuproduktion des Lohengrin und war mit Parsifal erneut an der  Deutschen Oper Berlin zu Gast.

 



Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2014 Tannhäuser Musikalische Leitung
2013 Tannhäuser Musikalische Leitung



Bayreuther Festspiele GmbH - Festspielhügel 1-2 - 95445 Bayreuth
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