Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Jean-Philippe Lafont
Portraitfoto Jean-Philippe Lafont
Portraitfoto Jean-Philippe Lafont <b>Jean-Philippe Lafont als Friedrich von Telramund</b>. Lohengrin (Inszenierung von Keith Warner 1999 - 2005) <b> Jean-Philippe Lafont als Friedrich von Telramund.</b> Lohengrin (Inszenierung von Keith Warner 1999 - 2005)

Jean-Philippe Lafont

Er war in seiner Heimatstadt Toulouse Schüler der Pädagogin Denise Dupleix. Bereits 1974 kam es zu seinem Debüt an der Oper von Toulouse als Papageno in der »Zauberflöte«. Er setzte dann aber seine Ausbildung im Opernstudio von Toulouse weiter fort. Nachdem er 1977, immer noch in Toulouse, als Nick Shadow in »The Rake's Progress« von Strawinsky erfolgreich aufgetreten war, wurde er an die Opéra-Comique Paris engagiert. Hier sang er in »Le Médecin malgré lui« von Gounod und in »Tom Jones« von Philidor. Er war dann in Berlin zu Gast, wo er in Aufführungen der (fragmentarisch) nachgelassenen Oper »La Chute de la Maison Usher« von Debussy mitwirkte. 1980 erschien er an der Opéra-Comique in Offenbach-Operetten und sang in Lyon in »Les Troyens« von Berlioz. 1981 an der Opéra du Rhin Straßburg als Titelheld in »Nozze di Figaro«, an der Oper von Gent in »Le Comte Ory« von Rossini und an der Oper von Lille zu Gast. Er sang in Paris in Massenets »Le Cid« als Partner von Placido Domingo und in »Les Pêcheurs de perles« von Bizet, bei den Festspielen von Nîmes und an der Staatsoper Hamburg den Escamillo in »Carmen«, bei den Händel-Aufführungen in Hannover in dessen Oper »Rodelinda«. 1982 übernahm er bei den Festspielen von Aix-en-Provence die Partie des Borée in der klassischen Oper »Boréade« von Rameau, an der Grand Opéra Pari die vier Dämonen in »Hoffmanns Erzählungen«; 1984 am gleichen Haus in Rossinis »Moïse« aufgetreten, 1986 als Créon in »Médée« von Cherubini. 1984 hörte man ihn am Théâtre de la Monnaie Brüssel und am Teatro Liceo Barcelona als Grafen in »Nozze di Figaro«, 1987 am Teatro San Carlo Neapel und 1988 in Bonn als Assur in »Semiramide« von Rossini. 1985 wirkte er am Opernhaus von Toulouse in der Uraufführung der Oper »Montségur« von M. Landowski als Alfaro mit. 1988 großer Erfolg an der Metropolitan Oper New York als Escamillo. In der Spielzeit 1990-91 gastierte er an der Mailänder Scala als Jack Rance in Puccinis »La Fanciulla del West«, 1990 an der Niederländischen Oper Amsterdam als Mephisto in »La damnation de Faust« von Berlioz, in Bonn als Golo in »Pelléas et Mélisande«, 1992 in Montpellier in »Alceste« von Gluck, 1994 am Théâtre Châtelet Paris als Barak in der »Frau ohne Schatten« von R. Strauss, 1995 in Catania wieder als Golo, bei den Festspielen von Orange als Rigoletto, an der Opéra Bastlle als Nabucco von Verdi, an der Oper von Marseille - immer noch 1995 - als Gunther in »Sigurd« von Reyer. 1996 sang er am letztgenannten Haus die Titelrolle in »Le Chemineau« von Xavier Leroux, im gleichen Jahr wirkte er an der Oper von Lyon in der Uraufführung von Marcel Landowskis Oper »Galina« mit.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Bariton

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2002 Lohengrin Friedrich von Telramund
2000 Lohengrin Friedrich von Telramund
1999 Lohengrin Friedrich von Telramund



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