Bayreuther Festspiele

<p>Ricarda Merbeth<br />© Mirko Jörg Kellner<br /> </p>

Ricarda Merbeth
© Mirko Jörg Kellner
 

<p>Ricarda Merbeth<br />© Mirko Jörg Kellner<br /> </p> <b>Ricarda Merbeth als Elisabeth</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Philippe Arlaud 2002 – 2007)
<b>Ricarda Merbeth als Gutrune</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Jürgen Flimm 2000 – 2004) <b>Ricarda Merbeth als Freia</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Jürgen Flimm 2000 – 2004)

Ricarda Merbeth

Ricarda Merbeth gehört zu den führenden Sopranistinnen ihres Faches. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig war sie an den Städtischen Bühnen Magdeburg und am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert.

Von 1999 bis 2005 war Ricarda Merbeth Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie debütierte dort im Fidelio als Marzelline und war darauf u.a.als Contessa, Donna Anna, Pamina, Fiordiligi, Chrysothemis, Elisabeth, Eva, Irene, Elsa, Marschallin und Jenufa zu hören. Die Künstlerin ist der Wiener Staatsoper nach wie vor durch regelmäßige Engagements verbunden. 2011 wurde Ricarda Merbeth von Direktor Ioan Holender im Teesalon der Wiener Staatsoper zur Österreichischen Kammersängerin ernannt.

 

Weitere Höhepunkte ihrer Karriere waren 2004 ihre Daphne in der Neuproduktion an der Wiener Staatsoper,  die Ägyptische Helena 2009 an der Deutschen Oper Berlin und Marietta (Die tote Stadt) an der Pariser Bastille, 2009/10 Sieglinde (Die Walküre) und 2010/11 die Titelpartie von Ariadne auf Naxos an der Bastille. In derselben Spielzeit sang sie die Holländer-Senta konzertant unter Marek Janowski und debütierte als Leonore (Fidelio) in Zürich. 2012 trat sie als Elsa in einer Lohengrin-Neuproduktion am New National Theatre Tokyo auf, 2013 als Emilia Marty in Die Sache Makropulos an der Bastille. Außerdem sang sie, neben gefeierten Auftritten mit Wagner-Partien in Hamburg, Berlin und Budapest, die Wesendonck-Lieder und Isoldes Liebestod mit der Weimarer Staatskapelle unter Georg Alexander Albrecht.

 

2014 war sie unter anderem mit Beethovens Missa Solemnis unter Bernhard Haitink in der Tonhalle Zürich und als Ariadne (Leitung: Asher Fisch) sowie als Kaiserin (Die Frau Ohne Schatten) an der Bayerischen Staatsoper zu hören und sehen. In Wien sang sie Senta an der Staatsoper, Stabat Mater im Musikverein unter Vladimir Fedoseyev und die Glagolitische Messe von Leoš Janáček unter Philippe Jordan im Konzerthaus.


2015 hat sie bislang sehr erfolgreich Senta (Der fliegende Holländer) unter Iimori Taijiro am New National Theatre Tokyo sowie unter Lawrence Forster an der Opéra Marseille und  erstmalig Venus und Elisabeth (Tannhäuser) unter Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin gesungen. Weitere Projekte 2015 waren Dialoges des Carmélites (Lidoine) an der Staatsoper Hamburg und Elektra (Chrysothemis) unter Asher Fisch an der Bayerischen Staatsoper. An der Opéra Bastille in Paris erlebte man sie mit einem Liederabend (Berg, Strauss, Schubert) und Beethovens 9. Sinfonie.

Im Oktober 2015 wird die Künstlerin ihr Debüt an der Mailänder Scala als Marie (Wozzeck) unter der Leitung von Ingo Metzmacher geben sowie 2016 ihr Debüt als Isolde unter der Leitung von Kent Nagano an der Hamburger Staatsoper. Weitere zukünftige Engagements umfassen unter anderem Elektra und Senta in Hamburg, Senta in Wien und im Mai 2016 Goneril in Aribert Reimanns Lear an der Opéra Garnier Paris.

 

Ricarda Merbeth hat mit namhaften Dirigenten zusammengearbeitet, wie: Seiji Ozawa, Ingo Metzmacher, Pinchas Steinberg, Daniele Gatti, Pierre Boulez, Philippe Auguin, Myung-Whung Chung, Andrew Litton, Marco Armiliato, Peter Schneider, Marcello Viotti, Fabio Luisi, Bertrand de Billy, Ádám Fischer, Franz Welser-Möst, Walther Weller, Semyon Bychkov, Gianluigi Gelmetti und Mark Albrecht. Engagements und Gastspiele führen sie an alle bedeutenden deutschen Opernhäuser und in Musikmetropolen wie Mailand, Paris, Toulouse, Marseille, Barcelona, Helsinki, Stockholm, Zürich, Sydney, Tokyo, New York u. a.

 

In Bayreuth sang Ricarda Merbeth 2000 und 2001 im Jürgen-Flimm-Ring u.a. die Partien der Freia und Gutrune. Von 2002-2005 sowie 2007 war sie hier als Elisabeth in Tannhäuser zu erleben, seit 2013 ist sie die Senta in der Neuproduktion des Fliegenden Holländers (beide unter dem Dirigat von Christian Thielemann).

 

 



Stimmlage:
Sopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2016 Der fliegende Holländer Senta
2015 Der fliegende Holländer Senta
2014 Der fliegende Holländer Senta
2013 Der fliegende Holländer Senta
2007 Tannhäuser Elisabeth, Nichte des Landgrafen
2005 Tannhäuser Elisabeth, Nichte des Landgrafen
2004 Tannhäuser Elisabeth, Nichte des Landgrafen
2003 Tannhäuser Elisabeth, Nichte des Landgrafen
2002 Tannhäuser Elisabeth, Nichte des Landgrafen
2001 Götterdämmerung Gutrune
2001 Die Walküre Helmwige
2001 Das Rheingold Freia
2000 Götterdämmerung Gutrune
2000 Die Walküre Gerhilde
2000 Das Rheingold Freia



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