Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Fritz Uhl (1957)
Portraitfoto Fritz Uhl (1957)
Portraitfoto Fritz Uhl (1957) <b>Fritz Uhl als Siegmund</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1960 – 1964) <b> Fritz Uhl als Erik.</b> Der Fliegende Holländer (Inszenierung von Wieland Wagner 1959 - 1965)
<b> Holländer 1959:</b> Leonie Rysanek als Senta und Fritz Uhl als Erik. Der Fliegende Holländer (Inszenierung von Wieland Wagner 1959 - 1965) <b> Fritz Uhl als Loge.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wieland Wagner 1951 - 1958) <b> Fritz Uhl als Melot.</b> Tristan und Isolde (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1957 - 1959)

Fritz Uhl

* 02.04.1928 in Wien
† 21.05.2001 in München

1947 begann er seine Ausbildung bei Frau Elisabeth Rado in Wien. Bereits während seiner Studienzeit nahm er an einer Holland-Tournee mit einer Operetten-Truppe teil. 1952 debütierte er am Theater von Leoben als Faust von Gounod und war dann 1952-53 am Opernhaus von Graz engagiert. Von dort kam er für die Spielzeit 1953-54 an das Stadttheater von Luzern und war 1954-56 am Stadttheater von Oberhausen, 1956-58 am Opernhaus von Wuppertal tätig. Hier begann er, Partien für Heldentenor zu singen und wurde dann namentlich als Wagner-Interpret bekannt. Seit 1956 Mitglied der Staatsoper von München. Durch Gastspielverträge war er den Staatsopern von Wien und Stuttgart verbunden. Bei den Festspielen von Bayreuth trat er 1957-58 als Kunz Vogelsang, 1957-59 als Melot im »Tristan«, 1958 als Loge im »Rheingold«, 1961-64 als Siegmund in der »Walküre«, 1959-61 als Erik im »Fliegenden Holländer« und 1958 als junger Seemann im »Tristan« und als 1. Ritter im »Parsifal« auf. Bei den Festspielen von Salzburg gastierte er 1958 als Florestan im »Fidelio«, 1971-72 als Tambourmajor im »Wozzeck« von A. Berg. Er gastierte auch am Teatro Colón Buenos Aires, am Théâtre de la Monnaie Brüssel, an der Grand Opéra Paris, in Nizza, Straßburg, Lyon und Toulouse, an den Opern von Stockholm, Amsterdam, Mexico City, Barcelona, Lissabon, Zagreb und San Francisco, beim Maggio musicale Florenz und an der Londoner Covent Garden Oper, an der er 1962 als Walther von Stolzing in den »Meistersingern« auftrat. 1962 sang er in Osaka den Herodes in »Salome« von Richard Strauss in der japanischen Erstaufführung dieser Oper. 1976 wirkte er am Landestheater von Linz (Donau) in der Uraufführung der Oper »Der Aufstand« von Helmut Eder mit, 1976 an der Staatsoper von München in der Uraufführung der Oper »Die Versuchung« von Josef Tal, 1985 am gleichen Haus in der von H. Sutermeisters Oper »Le roi Béranger« bereits 1969 hatte er in München an der Uraufführung von Ján Cikkers »Das Spiel von Liebe und Tod« teilgenommen. 1989 sang er in München nochmals den Pfeifer des Grafen in »Mathis der Maler« von P. Hindemith. Seit 1981 Professor am Konservatorium der Stadt Wien.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999

Stimmlage:
Tenor

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1964 Die Walküre Siegmund
1963 Die Walküre Siegmund
1962 Die Walküre Siegmund
1961 Die Walküre Siegmund
1961 Der fliegende Holländer Erik
1960 Der fliegende Holländer Erik
1959 Der fliegende Holländer Erik
1959 Tristan und Isolde Melot
1958 Tristan und Isolde Melot
1958 Die Meistersinger von Nürnberg Kunz Vogelgesang, Kürschner
1958 Das Rheingold Loge
1958 Parsifal 1. Gralsritter
1957 Die Meistersinger von Nürnberg Kunz Vogelgesang, Kürschner
1957 Tristan und Isolde Melot



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