Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Ludwig Weber (1951)
Portraitfoto Ludwig Weber (1951)
Portraitfoto Ludwig Weber (1951) <b>Ludwig Weber als Fritz Kothner</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wieland Wagner  1956 –1961) <b>Ludwig Weber als Gurnemanz</b>. Parsifal (Inszenierung von Wieland Wagner 1951 – 1973)
<b> Ludwig Weber als Daland.</b> Der Fliegende Holländer (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1955 - 1956) <b> Ludwig Weber als Marke.</b> Tristan und Isolde (Inszenierung von Wieland Wagner 1952 - 1953) <b> Ludwig Weber als Hagen.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wieland Wagner 1951 - 1958)
<b> Ludwig Weber als Gurnemanz.</b> Parsifal (Inszenierung von Wieland Wagner 1951 - 1973)

Ludwig Weber

* 29.7.1899 in Wien
† 09.12.1974 in Wien

Er wollte zuerst Volksschullehrer werden, studierte aber auch an der Wiener Kunstgewerbeschule bei dem Bühnenmaler Alfred Roller. Seine Stimme fiel zuerst im Chor der Wiener Oratorien-Vereinigung auf. Darauf Gesangstudium bei Alfred Boruttau. 1920 Debüt an der Wiener Volksoper, der er fünf Jahre lang angehörte. 1925-27 war er am Stadttheater von Wuppertal, 1927-32 am Opernhaus von Düsseldorf engagiert. 1930 gastierte er am Théâtre des Champs-Elysées in Paris in Wagner-Opern. 1932-33 sang er am Opernhaus von Köln, er wurde dann 1933 Mitglied der Staatsoper von München, an der er bis 1945 blieb. 1945 folgte er einem Ruf an die Staatsoper von Wien, wo seine Karriere bis 1952 ihren Höhepunkt erreichte. Auch sehr große Erfolge hatte er bei den Salzburger Festspielen. In den Jahren 1951-56, 1958 und 1960-63 gehörte er zum Bayreuther Festspiel-Ensemble, wie man ihn denn überhaupt als großen Wagner- Bassisten schätzte. In Bayreuth sang er u.a. den Daland (1955-56) im »Fliegenden Holländer«, den Hagen (1951) und den Fasolt (1951-55, 1958) im Nibelungenring, den Gurnemanz (1951-56, 1961) und den Titurel (1961, 1963) im »Parsifal«, den Pogner (1952-53) und den Kothner (1960-61) in den »Meistersingern«, den König Heinrich im »Lohengrin« (1954) und 1953-54 das Baß-Solo in der 9. Sinfonie von Beethoven. Gastspiele trugen ihm an der Mailänder Scala (1938-39, 1942, 1948, 1950), an der Covent Garden Oper London (1936-39, 1947 und 1950-51), an der Grand Opéra Paris (1948-50, 1953), am Teatro Colón von Buenos Aires, in Amsterdam und Brüssel große Erfolge ein; er wirkte auch beim Maggio musicale von Florenz mit. Dazu war er ein gefeierter Oratorien- und Liedersänger. Seit 1961 Professor am Salzburger Mozarteum, auch Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Machtvolle, dabei aber musikalisch schön gebildete Stimme.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999

Stimmlage:
Baß

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1961 Die Meistersinger von Nürnberg Fritz Kothner, Bäcker
1961 Parsifal Titurel
1961 Parsifal Gurnemanz
1960 Die Meistersinger von Nürnberg Fritz Kothner, Bäcker
1958 Das Rheingold Fasolt
1956 Der fliegende Holländer Daland
1956 Parsifal Gurnemanz
1955 Der fliegende Holländer Daland
1955 Das Rheingold Fasolt
1955 Parsifal Titurel
1955 Parsifal Gurnemanz
1954 IX. Symphonie Bass
1954 Lohengrin Heinrich der Vogler
1954 Das Rheingold Fasolt
1954 Parsifal Gurnemanz
1953 IX. Symphonie Bass
1953 Tristan und Isolde Marke
1953 Das Rheingold Fasolt
1953 Parsifal Gurnemanz
1952 Tristan und Isolde Marke
1952 Die Meistersinger von Nürnberg Veit Pogner, Goldschmied
1952 Das Rheingold Fasolt
1952 Parsifal Gurnemanz
1951 Götterdämmerung Hagen
1951 Das Rheingold Fasolt
1951 Parsifal Gurnemanz



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