Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Wolf Appel
Portraitfoto Wolf Appel
Portraitfoto Wolf Appel Wolf Appel als Mime. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Patrice Chéreau 1976 - 1980) <b> Wolf Appel als Ulrich Eisslinger.</b> Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1968 - 1976)

Wolf Appel

Sohn des Opernsängers und Intendanten Willy Appel (* 1904). Studium am Städtischen Konservatorium Berlin. Er begann seine Karriere als Bariton 1960 am Elbe-Elster-Theater in Wittenberg. Nach weiteren Studien in Frankfurt a.M. sang er 1962-64 als Chorist am Stadttheater von Mainz. Dann wandelte sich seine Stimme zum Tenor, und als solcher war er 1964-66 am Opernhaus von Essen engagiert (Debüt als David in den »Meistersingern«). Er spezialisierte sich in erster Linie auf das Buffo-Repertoire und fand in Partien wie dem Mime im Ring-Zyklus, dem David in den »Meistersingern«, dem Monostatos in der »Zauberflöte«, dem Laça in »Jenufa« von Janácek oder dem Jacquino im »Fidelio« die ihm gemäßen Aufgaben. 1966-73 gehörte er der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg an, seit 1974 Mitglied der Deutschen Oper Berlin. Gastspiele in Stuttgart, Hamburg, an der Mailänder Scala, in San Francisco und Stockholm. 1973-75 wirkte er bei den Bayreuther Festspielen als Ulrich Eisslinger in den »Meistersingern«, 1976-77 in seiner besonderen Glanzrolle, dem Mime im Ring-Zyklus, mit. 1985 Gastspiel am Teatro Liceo Barcelona als Mime, 1988 am Opernhaus von Zürich.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Tenor

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1977 Das Rheingold Mime
1976 Das Rheingold Mime
1976 Die Meistersinger von Nürnberg Ulrich Eisslinger, Würzkrämer
1975 Die Meistersinger von Nürnberg Ulrich Eisslinger, Würzkrämer
1974 Die Meistersinger von Nürnberg Ulrich Eisslinger, Würzkrämer
1973 Die Meistersinger von Nürnberg Ulrich Eisslinger, Würzkrämer



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