Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Wilma Schmidt
Portraitfoto Wilma Schmidt
Portraitfoto Wilma Schmidt <b>Wilma Schmidt als Freia</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1960 – 1964)

Wilma Schmidt

Sie war in Hannover Schülerin des Pädagogen Laurenz Hofer. 1949 debütierte sie am Staatstheater Hannover und blieb an diesem Haus bis zu ihrem Bühnenabschied 1989, also vierzig Jahre lang, tätig. Sie sang hier ein sehr umfangreiches Rollenrepertoire, das Partien aus der deutschen, der italienischen, der französischen wie auch der slawischen Opernliteratur umfaßte. Im einzelnen sind zu erwähnen: die Leonore im »Fidelio«, die Agathe im »Freischütz«, die Sieglinde in der »Walküre«, die Gutrune in der »Götterdämmerung«, die Katharina in »Der Widerspenstigen Zähmung« von H. Goetz, die Herzogin von Parma in »Doktor Faust« von Busoni, die Marschallin im »Rosenkavalier«, die Rosalinde in der »Fledermaus«, die Elsa im »Lohengrin« wie die Eva in den »Meistersingern« (zwei ihrer größten Kreationen), die Fiordiligi in »Così fan tutte«, die Donna Elvira im »Don Giovanni«, die Amelia in Verdis »I Masnadieri«, die Leonore in »La forza del destino«, die Elisabetta im »Don Carlos«, die Alice Ford in Verdis »Falstaff« (eine weitere Hauptrolle), die Giorgetta in Puccinis »Il Tabarro«, die Tatjana im »Eugen Onegin«, die Jenufa in der Oper gleichen Namens von Janácek und die Titelfigur in »Manon Lescaut« von Puccini. Sie sang bei den Bayreuther Festspielen des Jahres 1961 die Freia, die Gutrune und die Ortlinde im Nibelungenring. Von weiteren Gastspielen seien Auftritte am Opernhaus von Nürnberg (1968, 1979) genannt.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Sopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1961 Götterdämmerung Gutrune
1961 Die Walküre Ortlinde
1961 Das Rheingold Freia



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