Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Deborah Polaski (1988)
Portraitfoto Deborah Polaski (1988)
Portraitfoto Deborah Polaski (1988) <b>Deborah Polaski als Brünnhilde</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998) <b>Deborah Polaski als Kundry</b>. Parsifal (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1989 – 2001)
<b>Deborah Polaski als Brünnhilde</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Harry Kupfer 1988 – 1992) <b>Deborah Polaski als Brünnhilde</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Harry Kupfer 1988 – 1992)

Deborah Polaski

Gesangstudium am Maryan College of Indiana und am College-Conservatory of Music Ohio, wo sie Schülerin von Italo Tajo war. Sie kam nach Europa und schloß ihre Ausbildung am American Institute of Music in Graz und bei Ena Thiessen ab. Sie begann ihre Karriere 1976 mit Gastspielen am Theater im Revier Gelsenkirchen (Debüt als Senta im »Fliegenden Holländer«), am Staatstheater Karlsruhe und am Stadttheater von Ulm. Sie wurde dann an das Staatstheater Hannover engagiert, dem sie 1981-83 angehörte. Es schlossen sich Gastspiele an den Staatsopern von München und Hamburg, am Nationaltheater Mannheim, am Opernhaus von Dortmund und am Stadttheater Freiburg i. Br. (dessen Mitglied sie 1983-85 war) an. Auch dem Staatstheater Darmstadt verbunden. 1983 sang sie bei den Festspielen von Waiblingen in der barocken Oper »Croesus« des deutschen Komponisten Reinhard Keiser. 1986-87 war sie dem Nationaltheater Mannheim, seit 1987 der Staatsoper Stuttgart verbunden, an der sie 1989 einen ihrer größten Erfolge als Elektra von Richard Strauss hatte. 1986 Gastspiel an der Oper von Oslo in der gleichen Partie, ebenfalls 1986 am Opernhaus von Essen als Amelia in Verdis »Ballo in maschera«, 1987 am Deutschen Opernhaus Berlin als Brünnhilde in der »Walküre«. 1987 hörte man sie in Amsterdam als Isolde im »Tristan«, 1988 an der Mailänder Scala als Senta im »Fliegenden Holländer«. 1988, 1991-92 und 1994-96 sang sie bei den Festspielen von Bayreuth die Brünnhilde im Nibelungenring, 1993 die Kundry im »Parsifal«. Die Partie der Brünnhilde übernahm sie auch, als 1988 das neu erbaute Theater von Rotterdam mit Aufführungen des Ring-Zyklus eröffnet wurde sowie 1990-91 am Opernhaus von Köln. 1990 Gastspiele am Opernhaus von Zürich und am Teatro Sperimentale Spoleto, 1992 am Opernhaus von Leipzig (und 1996 am Théâtre Châtelet Paris) als Elektra von R. Strauss, 1992 in Amsterdam und am Grand Théâtre Genf als Färberin in »Die Frau ohne Schatten« von R. Strauss, am Opernhaus von Frankfurt a.M. als Marschallin im »Rosenkavalier«, 1994 an der Staatsoper Berlin und 1995 bei den Salzburger Osterfestspielen wieder als Elektra, an der Staatsoper Dresden 1995 als Isolde, 1996 als Brünnhilde im Ring-Zyklus (im gleichen Jahr auch an der Covent Garden Oper London), beim Maggio musicale Florenz 1996 als Elektra. Auch im Konzertsaal trat sie in einem umfangreichen Repertoire, namentlich auf den Gebieten des Oratoriums und der geistlichen Musik, in Erscheinung.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Stimmlage:
Sopran

Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
1998 Siegfried Brünnhilde
1998 Götterdämmerung Brünnhilde
1998 Die Walküre Brünnhilde
1997 Siegfried Brünnhilde
1997 Götterdämmerung Brünnhilde
1997 Die Walküre Brünnhilde
1996 Siegfried Brünnhilde
1996 Götterdämmerung Brünnhilde
1996 Die Walküre Brünnhilde
1995 Siegfried Brünnhilde
1995 Götterdämmerung Brünnhilde
1995 Die Walküre Brünnhilde
1994 Siegfried Brünnhilde
1994 Götterdämmerung Brünnhilde
1994 Die Walküre Brünnhilde
1993 Parsifal Kundry
1992 Siegfried Brünnhilde
1992 Götterdämmerung Brünnhilde
1992 Die Walküre Brünnhilde
1991 Götterdämmerung Brünnhilde
1991 Die Walküre Brünnhilde
1988 Siegfried Brünnhilde
1988 Götterdämmerung Brünnhilde
1988 Die Walküre Brünnhilde



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