Henry Arnold
Henry Arnold hat seit 12 Jahren mehrfach im Team von Hans Neuenfels gearbeitet: In Stuttgart (Die Entführung aus dem Serail 1998), bei den Salzburger Festspielen (Così fan tutte 2000/01), in Basel (Penthesilea 2007, WA in Frankfurt 2011) und zuletzt in gleicher Funktion wie in Bayreuth an der Komischen Oper Berlin (Aribert Reimann, Lear 2009).
Er studierte Germanistik, Musikwissenschaft, Geschichte und Schauspiel in München, und in den Jahren 1989 und 1990 'Dirigieren' an der HdK Berlin. In Ergänzung seiner künstlerischen Tätigkeit hat er zudem in jüngerer Zeit ein Studium der Volkswirtschaftslehre absolviert (Humboldt-Universität Berlin).
Er begann seine Laufbahn zunächst auf der Bühne (u. a. Schillertheater Berlin, Schauspielhaus Zürich) und vor der Kamera – hier fand er mit der Rolle des Komponisten und Dirigenten Hermann Simon in den Filmepen Die zweite Heimat (1992) und Heimat 3 (2004) von Edgar Reitz auch international Anerkennung. 1995 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Seit dem Jahr 2000 hat er zahlreiche Inszenierungen realisiert, so u. a. Lortzings Zar und Zimmermann am Staatstheater Darmstadt (2002), Hoffmanns Erzählungen (Staatsoper Stettin, 2005), Die verkaufte Braut (2006) und Die Geschichte vom Soldaten (2008) am Stadttheater Gießen und in der vergangenen Spielzeit Der König Kandaules (A. Zemlinsky) am Pfalztheater Kaiserslautern (2009).
| Year | Opera | Part |
| 2010 | Lohengrin | Dramaturgy |