Bayreuther Festspiele

<b>Kurt Moll als Nachtwächter</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1968 – 1975)
Kurt Moll als Nachtwächter. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1968 – 1975)
<b>Kurt Moll als Nachtwächter</b>. Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung von Wolfgang Wagner  1968 – 1975) <b> Kurt Moll als Marke.</b> Tristan und Isolde (Inszenierung von August Everding 1974 - 1977) <b> Kurt Moll als Fafner.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1970 – 1975)
<b> Kurt Moll als Fafner.</b> Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1970 - 1975)

Kurt Moll

Ursprünglich wollte er Cellist werden, widmete sich dann aber dem Gesangstudium, das er zum Teil an der Musikhochschule von Köln, zum Teil bei Emmy Müller in Krefeld absolvierte. Er debütierte 1961 am Stadttheater von Aachen, dem er bis 1964 angehörte (Debütrolle: Lodovico in Verdis »Othello«). Er sang dann nacheinander am Stadttheater von Mainz (1964-65), am Opernhaus von Wuppertal (1965-67) und am Opernhaus von Köln (1967-70). 1969-70 gab er sehr erfolgreiche Gastspiele an der Staatsoper von Hamburg, deren Mitglied er 1970 wurde. Der Künstler konnte eine große internationale Karriere entwickeln. Bereits 1968 wirkte er bei den Bayreuther Festspielen mit, und zwar als Nachtwächter in den »Meistersingern«. Er sang dann in Bayreuth 1972 und 1974-75 den Fafner, 1974-76 den Marke im »Tristan«, 1975 den Pogner in den »Meistersingern«. Bei den Festspielen von Salzburg hörte man ihn 1970, 1983 und 1986 als Sarastro in der »Zauberflöte«, 1971-74 als Osmin in der »Entführung aus dem Serail«, 1979 als König in »Aida«, 1973 als Voce in »Idomeneo«, 1987 als Bartolo in »Figaros Hochzeit«, 1978-79 und 1983-84 als Ochs im »Rosenkavalier«, 1993 als Seneca in Monteverdis »Incoronazione di Poppea«. Bei den Schwetzinger Festspielen nahm er 1975 an der Uraufführung der Oper »Der gestiefelte Kater« von G. Bialas teil. 1972 bewunderte man an der Mailänder Scala seinen Osmin in der »Entführung aus dem Serail«, im gleichen Jahr sang er an der Grand Opéra Paris den Bartolo in »Figaros Hochzeit« von Mozart und den Gurnemanz im »Parsifal«. 1973 sehr erfolgreiches Auftreten bei den Münchner Opernfestspielen. 1973 sang er im Vatikan in Rom vor Papst Paul VI. das Baßsolo im Magnificat von Bach. Durch Verträge war er als ständiger Gast den Staatsopern von Wien und München und der Deutschen Oper Berlin verbunden. Seit 1977 trat er oft als Gast an der Covent Garden Oper London auf, an der er als erste Partie 1977 den Kaspar im »Freischütz« sang und u.a. 1984 als Ochs im »Rosenkavalier«, 1987 als Osmin zu einem großen Erfolg kam. 1978 wurde er an die Metropolitan Oper New York berufen (Antrittsrolle: Landgraf im »Tannhäuser«); hier sang er in den folgenden Jahren den Sparafucile im »Rigoletto«, den Rocco im »Fidelio«, den Ochs im »Rosenkavalier«, den Osmin und den Gurnemanz. Noch 1990 trat er an der Metropolitan Oper als Commendatore im »Don Giovanni«, 1991 als Sarastro auf. An der San Francisco Opera war er 1988 als Ochs zzu Gast, an der Staatsoper München sang er 1991 den Pimen im »Boris Godunow«, an der Covent Garden Oper 1995 den Ochs. Er gastierte auch am Bolschoj Theater Moskau, an der Stockholmer Oper, in Zürich, Bern und Basel. 1995 hatte er in München große Erfolge als Gurnemanz im »Parsifal«, an der Opéra Bastille Paris als Gremin im »Eugen Onegin«, 1996 an der Wiener Staatsoper als Sarastro und als Osmin. Zugleich hatte er eine sehr erfolgreiche Karriere als Konzert- und zumal als Oratorienbassist.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Baß

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1976 Tristan und Isolde Marke
1975 Tristan und Isolde Marke
1975 Das Rheingold Fafner
1975 Die Meistersinger von Nürnberg Veit Pogner, Goldschmied
1974 Tristan und Isolde Marke
1972 Das Rheingold Fafner
1968 Parsifal 2. Gralsritter
1968 Tristan und Isolde Ein Steuermann
1968 Die Meistersinger von Nürnberg Ein Nachtwächter
1967 Parsifal 2. Gralsritter



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