Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Robert Schunk (1977)
Portraitfoto Robert Schunk (1977)
Portraitfoto Robert Schunk (1977) <b>Robert Schunk als Walther von der Vogelweide</b>. Tannhäuser (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1985 – 1995) <b>Robert Schunk als Melot</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle 1981 – 1987)
<b> Robert Schunk als Erik.</b> Der Fliegende Holländer (Inszenierung von Harry Kupfer 1978 - 1985) <b> Robert Schunk als Walther von der Vogelweide.</b> Tannhäuser (Inszenierung von Götz Friedrich 1972 -1978) <b> Robert Schunk als Siegmund.</b>  Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Patrice Chéreau 1976 - 1980)
<b> Robert Schunk als Melot.</b> Tristan und Isolde (Inszenierung von August Everding 1974 - 1977)

Robert Schunk

Nach seinem Studium 1966-73 an der Musikhochschule von Frankfurt a.M., wo er Schüler von Martin Gründler war, wurde er 1973 an das Staatstheater von Karlsruhe engagiert, dem er bis 1975 angehörte. 1975-77 war der Künstler am Opernhaus von Bonn engagiert. 1977-79 gehörte er dem Ensemble des Opernhauses von Dortmund an. 1977 wirkte er erstmalig bei den Bayreuther Festspielen mit. Ursprünglich nur für kleinere Partien verpflichtet, ersetzte er den erkrankten Peter Hofmann als Siegmund in der »Walküre« und hatte dabei einen glänzenden Erfolg. Er sang in Bayreuth 1977-78 und 1985-86 den Walther von der Vogelweide im »Tannhäuser«, 1977, 1981-82 und 1986 den Melot im »Tristan«, 1978-82 und 1984-85 den Erik im »Fliegenden Holländer«, 1977 den Siegmund, 1981-82 den jungen Seemann im »Tristan« und 1977 einen der Ritter im »Parsifal«. Er nahm in der Folgezeit kein festes Engagement mehr an sondern gastierte an den großen Opernbühnen in aller Welt, u.a. an den Staatsopern von Hamburg (1981 als Kaiser in »Die Frau ohne Schatten« von R. Strauss), München und Wien, an den Opernhäusern von Frankfurt a.M. und Köln. Durch einen Gastspielvertrag mit dem Deutschen Opernhaus Berlin verbunden. Zu Gast auch an der Grand Opéra Paris. Bei den Festspielen von Bregenz 1983 wirkte er als Max im »Freischütz« mit. 1984 nahm er an der Japan-Tournee der Hamburger Staatsoper teil. 1983 kam es zu seinem USA-Debüt an der Oper von Chicago. 1986 sang er an der Metropolitan Oper New York den Florestan im »Fidelio« als Partner von Hildegard Behrens, 1989 den Siegmund, 1990 (wie auch an der Covent Garden Oper London) den Kaiser in der »Frau ohne Schatten«. 1986 hörte man ihn am Teatro San Carlo Neapel als Florestan, 1988 am Teatro Liceo Barcelona als Erik, 1987 an der Staatsoper München als Siegmund. 1988 trat er bei den Aufführungen von Borodins »Fürst Igor« in der Münchner Olympia-Halle als Wladimir auf, 1991 an der Oper von Rom als Claudio in »Das Liebesverbot« von Richard Wagner. Den Siegmund sang er auch 1992 in den konzertanten Aufführungen des Nibelungenrings in der Salle Pleyel in Paris, 1993 wirkte er in einer ähnlichen konzertanten »Parsifal«-Aufführung in London unter Giuseppe Sinopoli mit. Bedeutende Karriere auch im Konzertsaal.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Tenor

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
1986 Tristan und Isolde Melot
1986 Tannhäuser Walther von der Vogelweide
1985 Tannhäuser Walther von der Vogelweide
1985 Der fliegende Holländer Erik
1984 Der fliegende Holländer Erik
1982 Tristan und Isolde Melot
1982 Tristan und Isolde Junger Seemann
1982 Der fliegende Holländer Erik
1981 Tristan und Isolde Melot
1981 Tristan und Isolde Junger Seemann
1981 Der fliegende Holländer Erik
1980 Der fliegende Holländer Erik
1979 Der fliegende Holländer Erik
1978 Tannhäuser Walther von der Vogelweide
1978 Der fliegende Holländer Erik
1977 Die Walküre Siegmund
1977 Parsifal 1. Gralsritter
1977 Tristan und Isolde Melot
1977 Tannhäuser Walther von der Vogelweide



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