Bayreuther Festspiele

Portraitfoto Poul Elming (2000)
Portraitfoto Poul Elming (2000)
Portraitfoto Poul Elming (2000) <b>Poul Elming als Siegmund</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Alfred Kirchner 1994 – 1998) <b>Poul Elming als Parsifal</b>. Parsifal (Inszenierung von Wolfgang Wagner 1989 – 2001)
<b>Poul Elming als Melot</b>. Tristan und Isolde (Inszenierung von Heiner Müller 1993 - 1999) <b>Poul Elming als Siegmund</b>. Der Ring des Nibelungen (Inszenierung von Harry Kupfer 1988 – 1992)

Poul Elming

Er erhielt seine Ausbildung an den Konservatorien von Aalborg und Aarhus und war in Wiesbaden Schüler des berühmten Pädagogen Paul Lohmann. Er debütierte als Bariton 1978 in einem Konzert. Seit 1979 sang er an der Jütländischen Oper Aarhus, seit 1984 an der Königlichen Oper Kopenhagen Partien aus dem Baritonfach, darunter den Erik in »Drot og Marsk« von P. Heise, den Malatesta im »Don Pasquale« von Donizetti, den Titelhelden im »Eugen Onegin« von Tschaikowsky, den Grafen Luna im »Troubadour«, den Posa in Verdis »Don Carlos«, den Heerrufer im »Lohengrin« und den Papageno in der »Zauberflöte«. Im Alter von dreißig Jahren entschloß er sich, seine Stimme auf das Heldentenor- Fach umschulen zu lassen. Er studierte nochmals bei Susanna Eken an der Königlichen Musikakademie Kopenhagen und ging für drei Monate nach New York, wo er an der Juilliard School of Music Schüler von Oren Brown war. Darauf übernahm er als erste Tenorpartie 1988 an der Oper von Kopenhagen den Dimitrij im »Boris Godunow«, 1989 dann den Parsifal. Er sang danach auch den Erik im »Fliegenden Holländer« und den Spalanzani in »Hoffmanns Erzählungen«. 1990 hatte er einen sensationellen Erfolg, als er bei den Festspielen von Bayreuth den Siegmund in der »Walküre« sang, den er 1991-92 und 1994-96 dort wiederholte; dazu sang er in Bayreuth 1992 und 1996 den Parsifal und 1993 wie 1995-96 den Melot im »Tristan«, 1993 den Steuermann im »Fliegenden Holländer«. Den Siegmund, seine Glanzrolle, sang er dann auch am Deutschen Opernhaus Berlin, an der Wiener Staatsoper (1993-95), in Hannover und Mannheim, 1991 an der Covent Garden Oper London, 1993 an der Jütländischen Oper in Aarhus und 1994 an der Oper von Oslo, 1996 an der Oper von Chicago. 1992 gastierte er als Parsifal an der Oper von Antwerpen, an der Berliner und an der Wiener Staatsoper; an der Staatsoper Berlin 1994 als Erik im »Fliegenden Holländer« zu Gast. In Montpellier hörte man ihn 1995 als Parsifal, an der Staatsoper Wien und in San Francisco als Siegmund, 1996 in Kopenhagen in »Saul og David« von C. Nielsen. Auch als Konzertsänger trat er in Erscheinung, u.a. als Solist mit dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester Kopenhagen.

Nach:
Kutsch, K. J. und Riemens, Leo. Großes Sängerlexikon. München: K.G. Saur, 1999



Pitch of voice:
Tenor

Engagements in Bayreuth

Year Opera Part
2001 Parsifal Parsifal
2000 Parsifal Parsifal
1999 Parsifal Parsifal
1999 Tristan und Isolde Melot
1998 Parsifal Parsifal
1998 Die Walküre Siegmund
1997 Parsifal Parsifal
1997 Die Walküre Siegmund
1997 Tristan und Isolde Melot
1996 Parsifal Parsifal
1996 Die Walküre Siegmund
1996 Tristan und Isolde Melot
1995 Die Walküre Siegmund
1995 Tristan und Isolde Melot
1995 Tristan und Isolde Junger Seemann
1994 Parsifal Parsifal
1994 Die Walküre Siegmund
1994 Tristan und Isolde Melot
1994 Tristan und Isolde Junger Seemann
1993 Tristan und Isolde Melot
1993 Tristan und Isolde Junger Seemann
1992 Parsifal Parsifal
1992 Die Walküre Siegmund
1991 Die Walküre Siegmund
1990 Die Walküre Siegmund



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