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Die Bayreuther Festspiele
Hier wird Wagners Musik erlebbar – intensiv, klar und direkt. Jede Aufführung lädt ein, in die Kraft seiner Werke einzutauchen und ein Fest für die Sinne zu erleben. Seit 150 Jahren begeistert Bayreuth Menschen aus aller Welt – seien Sie Teil dieses Jubiläums.
Werte Festspielgäste,
kein Opernfestival der Welt ist so untrennbar mit einem einzigen Werk, einem einzigen Künstler und einem einzigen Ort verbunden wie die Bayreuther Festspiele. Als Richard Wagner hier 1876 sein neuartiges Festspielhaus eröffnete, blickte ganz Europa auf dieses Experiment. Seitdem ist der Grüne Hügel zu einem der bedeutendsten Orte der Musikgeschichte geworden – einem Ort, der Menschen aus aller Welt anzieht. Einem Ort, der allein dafür gemacht wurde, die unvergleichlichen Werke Richard Wagners zu hören. Das 150. Gründungsjubiläum ist ein schöner Anlass, diese Faszination zu feiern. Es ist zugleich ein Zeitpunkt, um innezuhalten und zurückzublicken – auf die Geschichte dieses Ortes in all seinen Facetten, auf seine Überhöhung als deutscher Mythos und auf seine seit eineinhalb Jahrhunderten andauernde Bedeutung für die Welt der Musik und auch für unser Land.
Die Festspiele waren bei ihrer Entstehung ein Hort künstlerischer Erneuerung. Richard Wagners Idee zielte auf die Erschaffung eines Gesamtkunstwerks, das Musik, Drama und Architektur zur Gemeinschaftserfahrung verbinden sollte. Diese Idee fasziniert die Menschen bis heute.
Die Geschichte des Grünen Hügels ist allerdings nicht frei von Schatten. Der Antisemitismus Wagners, die Verstrickung der Festspiele mit dem Nationalsozialismus, die Bereitschaft, diesen Ort dem verbrecherischen Regime zur Selbstinszenierung darzubieten – dies alles gehört zu einem aufgeklärten Bild der Tradition Richard Wagners in Bayreuth. Die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Vergangenheit bleibt ein notwendiger, bis heute nicht abgeschlossener Prozess.
Wer für die Zukunft diesen Ort mit seiner Kraft und Magie erhalten und würdigen will, darf seine dunkle Geschichte nicht ausblenden. Beides gehört zu Bayreuth.
Was die Festspiele lebendig hält, ist die Spannung zwischen Tradition und Wagnis. Wagners Werk ist kein Museum. Es wird hier jedes Jahr neu befragt, neu gedeutet, neu gehört. Regisseure, Dirigenten und Sängerinnen und Sänger aus aller Welt bringen jedes Jahr neue Lesarten auf die Bühne des Festspielhauses – und zeigen damit die Kraft zur Erneuerung.
Ich gratuliere den Bayreuther Festspielen zu diesem Jubiläum. Mögen sie den Mut zur Erneuerung bewahren.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Aufführungsdatenbank
Werke, Inszenierungen, Namen…
In unserer Aufführungsdatenbank finden Sie sämtliche Aufführungen ab 1951 bis zur Gegenwart verzeichnet, dazu die Dirigenten und Regieteams und selbstverständlich die Besetzungen der einzelnen Partien sowie zu fast allen Namen weitere Informationen.
Festspielmagazin 2026
Entdecken Sie den Ausblick auf die Festspielsaison 2026.
Sie können das Festspielmagazin 2026 direkt durchblättern oder als PDF-Datei downloaden und ausdrucken.


3D-Rundgang
Rundgang durch das Bayreuther Festspielhaus
Einen virtuellen Besuch des geschichtsträchtigen Bayreuther Festspielhauses ganz bequem von zuhause aus ermöglicht Ihnen unser neuer 3D-Rundgang. Lassen Sie sich von der Architektur, die Richard Wagner nach seinen eigenen Vorstellungen umsetzte, inspirieren.
Kenner, Freunde, Skeptiker –
sie alle kommen jeden Sommer auf den Grünen Hügel, um sich, abseits der großen Kulturmetropolen, mit seinem Vermächtnis auseinanderzusetzen. Seit 1876, als er zum ersten Mal seinen „Ring des Nibelungen“ als Zyklus aufführen konnte. Richard Wagner: Revolutionär, Utopist – hier bleibt sein Erbe lebendig. Beim spannendsten Musiktheaterfestival der Welt.










